Wer hilft, der lernt selber viel

CDU-Arbeitskreise

Informationen über die Lage in Syrien bei der CDU


Im Vordergrund standen Informationen über die Lage in Syrien, doch schnell stand die Unterstützung für Flüchtlinge im Mittelpunkt. Die Vorsitzende des Arbeitskreises Soziales der CDU, Wanda Niermann, hatte Mohamad Kelany, einen in Soest lebenden syrischen Mediziner, als Referenten gewonnen. Kelany schilderte die Historie seines Heimatlandes und die aktuelle politische Situation. Eindrucksvoll berichtete er von den Demonstrationen für Freiheit und Menschenrechte, an denen er selber teilgenommen hatte. Nachdem er verhaftet und eine Zeit lang im Gefängnis gesessen hatte, machte er sich auf den Weg in Sicherheit, nach Deutschland. Seit gut 18 Monaten lebt er nunmehr in Soest und ist am Klinikum als Mediziner beschäftigt.

In der Diskussion ging es den rund 50 Versammlungsteilnehmern vornehmlich um die Fragen "Wie können wir helfen?" und "Wie kann eine erfolgreiche Integration gelingen?" Es wurde auf die "Anlaufstellen" bei der Stadt- und der Kreisverwaltung hingewiesen. Wichtig sei, dass die Flüchtlinge schnell Kontakt zu Einheimischen finden. "Flüchtlinge können sich nur integrieren, wenn sie erfahren, welche Sitten und Regeln in Deutschland üblich sind. Die lernten sie am schnellsten im Umgang mit Einheimischen. Das A und O für eine erfolgreiche Integration sei die deutsche Sprache. Jeder der mit Flüchtlingen spreche, helfe ein Stück Deutsch zu lernen. Wanda Niermann ermunterte die Diskussionsteilnehmer persönlichen Kontakt zu Flüchtlingen zu suchen. "Man lernt dabei auch selber ungeheuer viel!"

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