Die CDU-Ratsfraktion hat für den nächsten Stadtentwicklungsausschuss beantragt, dass das Soester Stadtmodell um die Darstellung der Ortsteile erweitert wird. Da der barrierefreie Ausbau der Rathausstraße bevorsteht, soll dabei rund um das Stadtmodell durch Bronze- oder Steinplatten oder ähnliche Einlassungen im Boden, die räumliche Anordnung der Soester Dörfer um die Kernstadt herum wiedergespiegelt werden.
 

Die Idee für den Antrag, so Fraktionschef Rolf Meiberg, sei vor kurzem bei einem Treffen der Ratsfraktion mit den Ortsvorstehern in Meiningsen entstanden.
Die Christdemokraten begründen ihren Antrag damit, dass sich das Stadtrelief in der Rathausstraße großer Beliebtheit erfreut und besonders für auswärtige Besucher ein echter Anziehungspunkt in der Innenstadt ist. Da das Stadtmodell aber nur die Altstadt erfasst, sollte im Zuge des anstehenden Ausbaus der Straße, die besondere Verbindung der Stadt mit den umliegenden Dörfern zum Ausdruck gebracht werden. Dies könnte durch Bodeneinlassungen aus Bronze/Stein oder anderem Material geschehen, um die räumliche Zuordnung zu verdeutlichen. Mit einer solchen Maßnahme würde passend zum 50-zigsten Jahrestag der kommunalen Gebietsreform von 1969 die enge, schon im Mittelalter begründete Zusammengehörigkeit zwischen Stadt und Dörfern dokumentiert und gewürdigt. Ferner wünscht die CDU, dass auf die barrierefreie Umsetzung der Maßnahme zu achten ist.

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